Kommunen werden durch Landesfeuerwehrgesetze zur Löschwasserbereitstellung verpflichtet. Im Allgemeinen erfüllen sie diese Pflicht mithilfe der Versorgungsunternehmen. Löschwasser zur Brandbekämpfung entstammt also zumeist den Trinkwasserrohrnetzen. Das bestehende DVGW-Arbeitsblatt W 405 enthält Ausführungen darüber, wie der Löschwasserbedarf zu ermitteln ist und unter welchen Bedingungen das Versorgungsunternehmen diesen Bedarf decken kann.
Das neue DVGW-Arbeitsblatt W 405-B1 „Bereitstellung von Löschwasser durch die öffentliche Trinkwasserversorgung; Beiblatt 1: Vermeidung von Beeinträchtigungen des Trinkwassers und des Rohrnetzes bei Löschwasserentnahmen” ist der eigentlichen Löschwasserentnahme gewidmet. Es übernimmt und konkretisiert Anforderungen und Hinweise anderer Regelwerke, die nicht ausdrücklich oder ausschließlich Löschwasserentnahmen behandeln. Davon abgeleitet benennt es wesentliche Elemente einer optimalen Ausstattung, sodass Fehlbedienungen bzw. daraus resultierende mögliche Beeinträchtigungen von Trinkwasser und Rohrnetz schon im Ansatz minimiert werden.
Einspruchsfrist: 30. Juni 2015 Ausgabe 2/15, EUR 22,71 für DVGW-Mitglieder, EUR 30,29 für Nicht-Mitglieder
Florian Roos ist neuer CEO der Isoplus Group
Die Isoplus Group, europäischer Hersteller vorgedämmter Rohrsysteme für Nah- und Fernwärme, hat Florian Roos zum CEO berufen. Roos hat die Position zum 15. April von Dieter Berndt übernommen, der für die Viessmann Generations Group in das Isoplus Board of Directors zurückkehrt.








