Dieses Arbeitsblatt gilt für die Vermeidung, Verwertung, Behandlung und Beseitigung von Stoffen, die als Rückstände bei der Wasseraufbereitung im Bereich der Trinkwasserversorgung anfallen oder die als Nebenprodukte vermarktet werden. Es kann sinngemäß auch auf gleichartige Rückstände aus der Aufbereitung von Wasser zu Betriebswasser angewendet werden.
Es werden die wesentlichen Begriffe definiert und die Grundsätze für eine rückstandsarme Wasseraufbereitung und einen umweltschonenden Umgang mit den unvermeidbar anfallenden Rückständen dargelegt. Das Arbeitsblatt enthält ferner Grundregeln für die Konzipierung entsprechender Maßnahmen. Für Planungen wird auf DVGW W 221-2 (A), DVGW W 221-3 (A), DVGW W 221-4 (A) und DVGW W 222 (M) verwiesen. Der Umgang mit radionuklidhaltigen Rückständen ist nicht Gegenstand dieses Arbeitsblattes.
Einspruchsfrist: 17.12.2019
Ausgabe 9/19
Talsperren bewahren die Ruhr vor dem Trockenfallen
Im Einzugsgebiet der Ruhr sind im Juli nur 22 Millimeter Niederschlag gefallen, 77 Prozent weniger als üblich, wie der Ruhrverband am 7. August mitgeteilt hat. Ohne den Ausgleich durch das Talsperrensystem wäre der Fluss am Pegel Villigst bei Schwerte an 18 von 31 Tagen streckenweise trockengefallen.





