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Aufruf zur Stellungnahme: DWA-A 139

"Einbau und Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen" (Entwurf)

von | 19.04.17

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Ergänzend zu den europäischen Normen ist es möglich, Festlegungen zu formulieren, die in europäischen Normen nicht oder nicht vollständig enthalten sind, um national erforderliche Inhalte abzudecken. Die seit Dezember 2015 gültige DIN EN 1610 „Einbau und Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen“ beschreibt für den Einbau und die Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen außerhalb von Gebäuden den europäischen Standard. In der Neufassung des nun vorliegenden Arbeitsblatts DWA-A 139 werden die aus der Sicht der beteiligten Fachkreise für notwendig erachteten, ergänzenden Hinweise und weitergehenden Ausführungen zur DIN EN 1610 beschrieben. Das Arbeitsblatt gilt für die Herstellung und Prüfung erdüberdeckter, in offener Baugrube und oberirdisch eingebauter Abwasserleitungen und -kanäle außerhalb von Gebäuden. Es soll dem planenden Ingenieur helfen, die in DIN EN 1610 vorhandenen Spielräume zu erkennen und kreativ zu nutzen. Die Ergänzungen und Hinweise beziehen sich auf den Einbau der Rohre, deren Prüfung, auf die zu verwendenden Baustoffe sowie auf die Abnahme des Bauwerks. Anforderungen an die Qualifikation des ausführenden Unternehmens werden ebenso definiert. Die Anhänge des Arbeitsblatts enthalten Anforderungen an Musterbauanleitungen sowie Hinweise auf wirtschaftliche Aspekte. Gemeinsam mit DIN EN 1610 angewendet, bietet dieses Arbeitsblatt Regelungen, um eine qualitativ hochwertige Bauausführung für Entwässerungsleitungen und -kanäle zu erzielen. Die fachgerechte Herstellung von Entwässerungsleitungen und -kanälen ist neben der Verwendung geeigneter und beständiger Bau- und Werkstoffe die Voraussetzung für ein langfristig funktionierendes und wasserdichtes Kanalnetz. Das Arbeitsblatt DWA-A 139 richtet sich an den Personenkreis, der Planung, Ausschreibung, Bauarbeiten, Qualitätssicherung und -überwachung sowie alle damit zusammenhängenden Arbeiten wahrnimmt. Das Arbeitsblatt wurde von der DWA-Arbeitsgruppe ES-5.1 „Allgemeine Richtlinien für den Bau von Entwässerungsanlagen“ (Sprecher: Dipl.-Ing. Jörg Henning Werker) im DWA-Fachausschuss ES-5 „Bau“ erstellt. Änderungen Gegenüber Arbeitsblatt DWA-A 139 (12/2009) enthält das vorliegende redaktionell überarbeitete Arbeitsblatt neben Änderungen auch zusätzliche Ausführungen zu folgenden Themen:
  • Anforderungen an Planung und Ausschreibung
  • Baugrund
  • Kurzbaugruben
  • Herstellung des Leitungsgrabens
  • Verbau
  • Selbstverdichtende Verfüllmaterialien
  • Weitergehende Aussagen zur Dichtheitsprüfung
  • Qualifikationen
  • Arbeitsschutz
Zusätzliche Anhänge wurden zu folgenden Themen erstellt:
  • Güteüberwachung und Anforderungen beim Einbau „selbstverdichtender“ Verfüllmaterialien,
  • Formblätter für die Dichtheitsprüfung,
  • Abweichungen/Toleranzen informativ,
  • Auszug aus DGUV Information 201-052, früher: BGR 236 (Stand: Januar 2006).
Frist zur Stellungnahme Das Arbeitsblatt DWA-A 139 wird bis zum 30. Juni 2017 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an Dipl.-Ing. Christian Berger, berger@dwa.de.

Ergänzend zu den europäischen Normen ist es möglich, Festlegungen zu formulieren, die in europäischen Normen nicht oder nicht vollständig enthalten sind, um national erforderliche Inhalte abzudecken. Die seit Dezember 2015 gültige DIN EN 1610 „Einbau und Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen“ beschreibt für den Einbau und die Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen außerhalb von Gebäuden den europäischen Standard. In der Neufassung des nun vorliegenden Arbeitsblatts DWA-A 139 werden die aus der Sicht der beteiligten Fachkreise für notwendig erachteten, ergänzenden Hinweise und weitergehenden Ausführungen zur DIN EN 1610 beschrieben.
Das Arbeitsblatt gilt für die Herstellung und Prüfung erdüberdeckter, in offener Baugrube und oberirdisch eingebauter Abwasserleitungen und -kanäle außerhalb von Gebäuden. Es soll dem planenden Ingenieur helfen, die in DIN EN 1610 vorhandenen Spielräume zu erkennen und kreativ zu nutzen. Die Ergänzungen und Hinweise beziehen sich auf den Einbau der Rohre, deren Prüfung, auf die zu verwendenden Baustoffe sowie auf die Abnahme des Bauwerks. Anforderungen an die Qualifikation des ausführenden Unternehmens werden ebenso definiert. Die Anhänge des Arbeitsblatts enthalten Anforderungen an Musterbauanleitungen sowie Hinweise auf wirtschaftliche Aspekte.
Gemeinsam mit DIN EN 1610 angewendet, bietet dieses Arbeitsblatt Regelungen, um eine qualitativ hochwertige Bauausführung für Entwässerungsleitungen und -kanäle zu erzielen. Die fachgerechte Herstellung von Entwässerungsleitungen und -kanälen ist neben der Verwendung geeigneter und beständiger Bau- und Werkstoffe die Voraussetzung für ein langfristig funktionierendes und wasserdichtes Kanalnetz.
Das Arbeitsblatt DWA-A 139 richtet sich an den Personenkreis, der Planung, Ausschreibung, Bauarbeiten, Qualitätssicherung und -überwachung sowie alle damit zusammenhängenden Arbeiten wahrnimmt.
Das Arbeitsblatt wurde von der DWA-Arbeitsgruppe ES-5.1 „Allgemeine Richtlinien für den Bau von Entwässerungsanlagen“ (Sprecher: Dipl.-Ing. Jörg Henning Werker) im DWA-Fachausschuss ES-5 „Bau“ erstellt.
Änderungen
Gegenüber Arbeitsblatt DWA-A 139 (12/2009) enthält das vorliegende redaktionell überarbeitete Arbeitsblatt neben Änderungen auch zusätzliche Ausführungen zu folgenden Themen:

  • Anforderungen an Planung und Ausschreibung
  • Baugrund
  • Kurzbaugruben
  • Herstellung des Leitungsgrabens
  • Verbau
  • Selbstverdichtende Verfüllmaterialien
  • Weitergehende Aussagen zur Dichtheitsprüfung
  • Qualifikationen
  • Arbeitsschutz

Zusätzliche Anhänge wurden zu folgenden Themen erstellt:

  • Güteüberwachung und Anforderungen beim Einbau „selbstverdichtender“ Verfüllmaterialien,
  • Formblätter für die Dichtheitsprüfung,
  • Abweichungen/Toleranzen informativ,
  • Auszug aus DGUV Information 201-052, früher: BGR 236 (Stand: Januar 2006).

Frist zur Stellungnahme
Das Arbeitsblatt DWA-A 139 wird bis zum 30. Juni 2017 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an Dipl.-Ing. Christian Berger, berger@dwa.de.

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