Generic filters
FS Logoi

Entwurf: DWA-Merkblatt M 512-2

Aufruf zur Stellungnahme "Dichtungssysteme im Wasserbau – Teil 2: Flächenhafte Bauwerksdichtungen" bis zum 31. August 2015.

von | 26.05.15

NULL
Mit Dichtungssystemen an Massivbauwerken befasst sich ein neues Merkblatt der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA). DWA-M 512-2 „Dichtungssysteme im Wasserbau – Teil 2: Flächenhafte Bauwerksdichtungen“ betrachtet folgende Systeme: Asphaltdichtungen, Betonvorsatzschalen, Injektionen, gespritzte Kunststoffdichtungen, Kunststoffdichtungsbahnen (KDB) und Spritzbetondichtungen. Für jedes Dichtungssystem werden Einsatzbereiche, Baustoffe, Technik und Einbauverfahren, Anforderungen an den Untergrund, Dimensionierungsgrundlagen, Qualitätssicherung, Beständigkeit sowie Unterhaltung und Ertüchtigung erläutert. Die neuesten Entwicklungen und deren Anwendungen werden aufgezeigt. Das Merkblatt ist wie der erste Teil DWA-M 512-1 „Dichtungssysteme im Wasserbau – Teil 1: Erdbauwerke“ aufgebaut. Es löst die DVWK-Merkblätter Nr. 215/1990 „Dichtungselemente im Wasserbau“, Nr. 221/1992 „Anwendung von Geotextilien im Wasserbau“, Nr. 223/1992 „Asphaltdichtungen für Talsperren und Speicherbecken“, Nr. 225/1992 „Anwendung von Kunststoffdichtungsbahnen im Wasserbau und für den Grundwasserschutz“ und Nr. 237/1996 „Deponieabdichtungen in Asphaltbauweise“ ab. Die Überarbeitung der DVWK-Merkblätter war durch die technische Weiter- und Neuentwicklung von Bauprodukten und Bauweisen nötig geworden. Das DWA-Merkblatt soll Fachleuten in Behörden, Ingenieurbüros und Baufirmen Hinweise Planung, Bau und Unterhaltung von Dichtungssystemen im Wasserbau geben. Frist zur Stellungnahme: Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA  entgegen. Das Merkblatt DWA-M 512-2 wird bis zum 31. August 2015 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen bitte schriftlich, möglichst in digitaler Form, an: DWA-Bundesgeschäftsstelle, Dipl.-Geogr. Georg Schrenk schrenk@dwa.de Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal unter DWA direkt eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt.

Mit Dichtungssystemen an Massivbauwerken befasst sich ein neues Merkblatt der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA). DWA-M 512-2 „Dichtungssysteme im Wasserbau – Teil 2: Flächenhafte Bauwerksdichtungen“ betrachtet folgende Systeme: Asphaltdichtungen, Betonvorsatzschalen, Injektionen, gespritzte Kunststoffdichtungen, Kunststoffdichtungsbahnen (KDB) und Spritzbetondichtungen. Für jedes Dichtungssystem werden Einsatzbereiche, Baustoffe, Technik und Einbauverfahren, Anforderungen an den Untergrund, Dimensionierungsgrundlagen, Qualitätssicherung, Beständigkeit sowie Unterhaltung und Ertüchtigung erläutert.
Die neuesten Entwicklungen und deren Anwendungen werden aufgezeigt. Das Merkblatt ist wie der erste Teil DWA-M 512-1 „Dichtungssysteme im Wasserbau – Teil 1: Erdbauwerke“ aufgebaut. Es löst die DVWK-Merkblätter Nr. 215/1990 „Dichtungselemente im Wasserbau“, Nr. 221/1992 „Anwendung von Geotextilien im Wasserbau“, Nr. 223/1992 „Asphaltdichtungen für Talsperren und Speicherbecken“, Nr. 225/1992 „Anwendung von Kunststoffdichtungsbahnen im Wasserbau und für den Grundwasserschutz“ und Nr. 237/1996 „Deponieabdichtungen in Asphaltbauweise“ ab.
Die Überarbeitung der DVWK-Merkblätter war durch die technische Weiter- und Neuentwicklung von Bauprodukten und Bauweisen nötig geworden. Das DWA-Merkblatt soll Fachleuten in Behörden, Ingenieurbüros und Baufirmen Hinweise Planung, Bau und Unterhaltung von Dichtungssystemen im Wasserbau geben.
Frist zur Stellungnahme: Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA  entgegen. Das Merkblatt DWA-M 512-2 wird bis zum 31. August 2015 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen bitte schriftlich, möglichst in digitaler Form, an:
DWA-Bundesgeschäftsstelle, Dipl.-Geogr. Georg Schrenk
schrenk@dwa.de Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal unter DWA direkt eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Informier' dich doch!

Jetzt den monatlichen 3R-info-Newsletter abonnieren!

Wasserstoff-Kernnetz: 400 Kilometer in Betrieb genommen
Wasserstoff-Kernnetz: 400 Kilometer in Betrieb genommen

Die Gascade Gastransport GmbH hat rund 400 km bestehende Erdgas-Leitungen auf den Transport von Wasserstoff umgestellt. Im Rahmen des Programms „Flow – making hydrogen happen“ fand die initiale Befüllung der ersten Pipeline-Abschnitte statt. Die H2-Infrastruktur steht damit nun dem Markt zur Verfügung.

mehr lesen
„H2Austria&Bavaria+Store electrolyser“ ist Project of Common Interest
„H2Austria&Bavaria+Store electrolyser“ ist Project of Common Interest

Vor dem Hintergrund des europäischen Wasserstoffhochlaufs hat die EU-Kommission am 1. Dezember das von der RAG Austria AG initiierte Projekt „H2Austria&Bavaria+Store electrolyser“ als Project of Common Interest (PCI) anerkannt. Das Projekt ist Teil des Verbundes „Hydrogen interconnections in Western Europe“ (HI West) und hat laut EU-Kommission damit auch „strategische Bedeutung für Europa“.

mehr lesen
Geothermie: Eavor startet Stromproduktion in Geretsried
Geothermie: Eavor startet Stromproduktion in Geretsried

Mit der offiziellen Aufnahme der Stromproduktion am 4. Dezember am Geothermie-Standort in Geretsried (südlich von München) sorgt das kanadische Unternehmen Eavor für internationale Aufmerksamkeit in der Energiebranche. Das Projekt gilt als die erste kommerzielle Anlage weltweit, die auf einem vollständig geschlossenen und skalierbaren Geothermie-System basiert.

mehr lesen
Vierter Energiepolitischer Dialog: „Dreiklang der Moleküle“
Vierter Energiepolitischer Dialog: „Dreiklang der Moleküle“

Unter dem Leitmotiv „Die drei für die Zukunft: mit Erdgas, Wasserstoff und Carbon Management zu net-zero“ lud OGE zum vierten Energiepolitischen Dialog in Berlin. Über 100 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Industrie und Verbänden gingen zur „Rolle der Moleküle CH₄, H₂ und CO₂ im Energiesystem der Zukunft“ in den Dialog. Die Veranstaltung gilt als wichtige Austauschplattform zu bedeutenden Themen der Energietransformation.

mehr lesen

Publikationen zum Thema

Überblick über die Rahmenbedingungen zu Wasserversorgungskonzepten in NRW

Überblick über die Rahmenbedingungen zu Wasserversorgungskonzepten in NRW

Autor: Von Beate Kramer, Frank Licht und Galina Paschkow
Themenbereich: Rohrleitungstechnik

Vor dem Hintergrund klimatischer Veränderungen gewinnt die Aufgabe der Sicherstellung der öffentlichen Wasserversorgung immer mehr an Bedeutung. Darauf hat der Gesetzgeber in Nordrhein-Westfalen mit der Pflicht der Kommunen zur Vorlage eines ...

Zum Produkt

Praxisorientiertes Risikomanagement in der Wasserversorgung

Praxisorientiertes Risikomanagement in der Wasserversorgung

Autor: Von Esad Osmancevic
Themenbereich: Rohrleitungstechnik

Das Thema „Kontinuität der Wasserversorgung“ ist in den Grundsätzen und Zielen des Betriebs der Wasserversorgungsanlagen verankert. Des Weiteren ist eine störungsfreie Wasserlieferung von der Wasserqualität, den Wassermengen, dem Personal und der ...

Zum Produkt

Die Unterschiede der GFK-Schlauchliner – vom Freispiegelkanal zur Trinkwasserleitung

Die Unterschiede der GFK-Schlauchliner – vom Freispiegelkanal zur Trinkwasserleitung

Autor: Von Dr. Nils Füchtjohann
Themenbereich: Rohrleitungstechnik

Bereits über Jahrzehnte sind GFK-Schlauchliner im Abwasserbereich etabliert. Seit wenigen Jahren halten sie auch zunehmend Einzug in den Trinkwasserbereich. Hygienisch, nachhaltig und projektsicher – für die grabenlose Sanierung von ...

Zum Produkt