Dieses Arbeitsblatt wurde vom Projektkreis „Coating Inspector“ im Technischen Komitee „Außenkorrosion“ erarbeitet. Viele Fehlstellen in der Umhüllung einer neuverlegten Rohrleitung/Anlagenteil sind auf mangelhafte Ausführung und fehlende Qualitätskontrolle der Umhüllung (Werk- und Baustellenumhüllung) zurückzuführen. Die Integrität der Anlage kann durch Qualitätskontrolle bei der Errichtung in der Regel gesteigert werden. Unentdeckt führt die nachträgliche Schadensbeseitigung zu einem nicht unerheblichen wirtschaftlichen und technischen Aufwand. Durch eine wirksame Überprüfung auf der Baustelle und im Werk können viele dieser andernfalls unentdeckten Mängel vor der Verfüllung des Rohrgrabens erkannt und rechtzeitig beseitigt werden. Kosten für nachträgliche Ausbesserungen können dadurch vermieden werden. Anforderungen an die Ausführung von Nachumhüllungen und an den Korrosionsschutz sowie die Überprüfungen sind bereits etabliert und in Normen, wie z. B. der DIN EN 12068, DIN EN ISO 21809-1, DIN 30672-1, DIN 30672-2, DIN 30670, DIN 30678 sowie der DIN 30675-1 und 30675-2, festgelegt.
Der Coating Inspector (Überwachung und Qualitätskontrolle) ergänzt die Qualifikationsanforderungen für den passiven Korrosionsschutz zwischen dem Umhüller nach DVGW GW 15 (A) (Ausführung der Umhüllung) und dem Korrosionsschutzsachverständigen nach DVGW G 100 (A) Fachgebiet IX. Das Arbeitsblatt kann als Grundlage für eine Zertifizierung herangezogen werden.
Ausgabe 7/19
HEATEXPO: Lösungen für Wärme, Kälte und Infrastruktur
Die Transformation der Wärme- und Kälteversorgung stellt unterschiedliche Anforderungen an Technik, Infrastruktur, Planung und Betrieb. Die HEATEXPO vom 24. bis 26. November bildet diese Bandbreite 2026 auch in ihrem Ausstellerportfolio ab: Junge Unternehmen mit spezialisierten Lösungen treffen auf etablierte Anbieter, die Technologien und Dienstleistungen für größere Gebäude-, Versorgungs- und Industrieprojekte einbringen.





