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Neuerscheinung: DVGW-Arbeitsblatt C 491 Entwurf

Neu erschienen ist das DVGW-Arbeitsblatt C 491 Entwurf „Anlagen in CO2-Transportsystemen“. Kohlendioxid (CO2) haftet in der öffentlichen Debatte ein schlechtes Image an. Es gilt als Klimakiller schlechthin und soll möglichst vermieden werden. CO2 ist aber auch ein Wertstoff, eine Kohlenstoffquelle, mit der Kunststoffe, Zement und Kunstdünger hergestellt werden können. CO2 wird zu einem Grundstoff einer […]

von | 16.01.23

Neu erschienen ist das DVGW-Arbeitsblatt C 491 Entwurf „Anlagen in CO2-Transportsystemen“.

Kohlendioxid (CO2) haftet in der öffentlichen Debatte ein schlechtes Image an. Es gilt als Klimakiller schlechthin und soll möglichst vermieden werden. CO2 ist aber auch ein Wertstoff, eine Kohlenstoffquelle, mit der Kunststoffe, Zement und Kunstdünger hergestellt werden können. CO2 wird zu einem Grundstoff einer Kohlenstoffwirtschaft, die ihn nicht nur generiert und in die Atmosphäre emittiert, sondern auch produktiv nutzen kann. Jüngst rückte CO2 im Zusammenhang mit Power-to-X-Technologien in den Fokus der Öffentlichkeit. Ziel ist, z. B. Treibstoffe für unsere Mobilität zu erzeugen. Dem fossilen CO2 wird über solche Technologien ein zweiter Nutzungszyklus ermöglicht und reduziert somit effektiv den CO2-Ausstoß in die Atmosphäre. Diese Technologie zur Vermeidung des fossilen CO2 bietet sich so lange an, bis der Bedarf an klimaneutralem CO2 in Europa zur Verfügung steht. Das vorliegende Arbeitsblatt spezifiziert die Anforderungen an Anlagen in CO2-Transportsystemen.

Facts

47 Seiten

Ausgabe 12/22, Einspruchsfrist: 03.03.2023

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Veranstaltungstipp:

Warum Sie sich mit CO2-Transport beschäftigen sollten? Ganz einfach: Parallel zum aktuellen Aufbau der Wasserstoffinfrastruktur wird in den nächsten Jahren zwingend eine CO2-Infrastruktur benötigt. Aber ACHTUNG: CO2 ist nicht Erdgas oder Wasserstoff und es ist auch nicht wie Öl zu transportieren! Das Seminar zeigt die Besonderheiten und Herausforderungen auf, die in technischer und rechtlicher Sicht beim Transport von CO2 in Leitungen zu berücksichtigen sind.

Hintergrund der CO2-Brisanz ist die Klima- und Dekarbonisierungsthematik, die auf europäischer Ebene durch den EU-Emissionshandel flankiert wird. Insbesondere für den Umgang von unvermeidbaren CO2-Emissionen z.B. aus der Stahl- und Zementindustrie werden händeringend Lösungen gesucht. Dabei bieten – neben dem Speichern von CO2 – neue Verfahren zur Nutzung von CO2 (CCU) Ansätze, eine effiziente CO2-Wirtschaft zu etablieren. Der Markt wird kommen und dafür braucht es eine leitungsgebundene Infrastruktur.

Praxisseminar CO2-Transport

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